Die Wissenschaft hinter unseren Büchern

Jedes Buch von Tella Terra geht von einem gut untersuchten Gedanken aus: Kleinkinder lernen besser sprechen, wenn sie sprechen. Hier ist die Forschung, und wie sie jede Seite formt.

Kurz gesagt

Dialogisches Lesen ist eine Art, ein Buch zu teilen: Die erwachsene Person stellt kleine Fragen, wartet und baut auf der Antwort des Kindes auf, statt einfach durchzulesen. Die Forschung reicht zurück zu den Arbeiten von Grover Whitehurst in den achtziger Jahren. Sie zeigt, dass diese Art zu lesen Eltern und Kinder verlässlich mehr sprechen lässt, und Metaanalysen finden bei kleinen Kindern deutliche Zuwächse beim Wortschatz. Am größten ist der Effekt zwischen zwei und drei Jahren.

Wir möchten das vorsichtig sagen. Gemeinsames Lesen unterstützt Sprache und Bindung, aber kein Buch macht ein Kind „klüger“, und das werden wir auch nie behaupten. Was die Forschung immer wieder zeigt, ist: Das Gespräch zählt. Deshalb sind unsere Bücher gebaut, um eines zu eröffnen.

Wie das jede Seite von Tella Terra formt

Warum die Bilder wirklichkeitsnah aussehen

Unsere Tiere sind als wirklichkeitsnahe Bilder gemacht und nicht als Zeichentrick, und das ist eine bewusste, von der Forschung geleitete Entscheidung. In der Entwicklungsforschung heißt das Ikonizität: wie sehr ein Bild der wirklichen Sache gleicht, die es zeigt. Für die jüngsten Kinder gilt: je wirklichkeitsnäher das Bild, desto leichter verbinden sie es mit der wirklichen Welt.

In einer Studie lernten kleine Kinder eine neue Handlung aus einem Bilderbuch mit wirklichkeitsnahen Fotografien und führten sie nach, taten sich aber deutlich schwerer, wenn dieselben Schritte als einfachere Zeichentrickbilder gezeichnet waren. In einer anderen trugen 15 Monate alte Kinder ein neues Wort vom Bild zum wirklichen Gegenstand, wenn das Bild wirklichkeitsnah war, nicht aber beim Zeichentrickbild. Übersichtsarbeiten zu diesen Studien kommen zum selben Schluss: Für die Kleinsten lehrt das wirklichkeitsnahe Bild am besten.

Unsere wirklichkeitsnahen Seiten sind also nicht bloß schön. Sie helfen, dass jedes neue Wort auf dem wirklichen Tier landet, das es benennt, und genau dafür ist eine erste Wörtersammlung da. Zur Ehrlichkeit: Unsere Bilder sind Illustrationen, die wirklich aussehen sollen, keine Fotografien aus einer Kamera.

Mit zwei Sprachen aufwachsen

Viele Familien von Tella Terra lesen in zwei Sprachen, und die Forschung beruhigt. Zweisprachige Kinder erreichen die großen Meilensteine im selben Tempo; ihre Wörter wachsen einfach in zwei Sprachen statt in einer, also zählen beide. Sprachen in einem Satz zu mischen ist Lernen, keine Verwirrung. Und dialogisches Lesen wirkt in der Sprache, in der Sie sich wohlfühlen.

Eine ehrliche Anmerkung: Der bekannte Gedanke, Zweisprachigkeit mache Kinder „klüger“, hat strengen Wiederholungsstudien nicht standgehalten, und wir werden ihn nicht wiederholen. Was bleibt, ist leiser und schöner: Wörter wachsen dort, wo die liebevollen Gesprächsminuten sind. Wir haben dazu eine ganze Anleitung für Familien geschrieben, mit eigener Literaturliste: Zweisprachig aufwachsen.

Die Forschung

Die Studien sind auf Englisch veröffentlicht; wir behalten ihre Originaltitel bei.

Unser Versprechen

Wir haben Tella Terra gemacht, um Eltern gegenüber ehrlich zu sein. Unsere Bücher stützen sich auf die Forschung dazu, wie Kleinkinder Sprache lernen. Wir zitieren sie hier vollständig und halten unsere Aussagen in dem Rahmen, den sie wirklich trägt: mehr Zeigen, mehr Benennen und mehr Hin und Her beim gemeinsamen Lesen. Das ist das Versprechen.

Geschrieben und gepflegt vom Familienstudio Tella Terra. Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.

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